FDP Heiligenhaus

Presse vom 15.05.2018:

Stellungnahme der FDP Heiligenhaus zur Zukunft des „Heljens-Bad“

In den letzten Tagen wurde die Diskussion um das Heljens-Bad immer weiter in die Öffentlichkeit getragen. Um hierbei objektiv weiter zu diskutieren möchten wir unsere Stellungsnahme zur Situation um das Heljens-Bad auch veröffentlichen.
Hier können sie auch die vollständige Stellungnahme als PDF abrufen.

Grundthesen
- Der gesamte Bäderbereich ist in die Jahre gekommen und teils in einem desolaten, schlechten Zustand. Ausreichender Handlungsbedarf ist nach Feststellung des Istzustandes (vergleiche Punkt „Istzustand“) dringend angezeigt.
- Saunen und ganzjähriges Schul-, Sport- und Freizeitschwimmen muss weiterhin in Heiligenhaus angeboten werden und möglich sein.
- Am Standort Selbecker Straße muss eine zeitgemäße, dem geänderten Freizeitverhalten angepasste, barrierefreie und finanzierbare Freizeit-, Sport- und Schwimmanlage entstehen. Aktuell gibt es keinen Alternativstandort, der eine kurzfristig benötigte Problemlösung bedienen kann.
- Es soll ein Bad entstehen, das die Tradition als „Schönstes Schwimmbad der Umgebung“ fortführt, den Charme der niederbergischen Region beibehält, aber vor allem den aktuellen Zuschussbedarf reduziert. Favorisiert wird ein Teilneubau und/oder Neubau in einzelnen Abschnitten. Das Schwimmen soll auch während der Bauphase möglich bleiben.
- Im neuen „Heljens-Bad“ kann „draußen“ wie „drinnen“ geschwommen werden. Angebote, wie Riesenrutsche und Sprungturm sollen genauso dazu gehören, wie ein Kleinkinderbereich und eine Liegewiese.
- Sportstätten inkl. Vereinsräume für die Schwimmvereine, die Sportkegler und die Schützen müssen Bestandteile der Anlage bleiben.
- Neben den schon vorhandenen zusätzlichen Angeboten, wie z.B. Beachsoccer und Beachvolleyball, können auch ein großer Spielplatz/Wasserspielplatz sowie andere Sport- und Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. Kletterwände oder Minigolf in die Gesamtanlage integriert werden.
- Es soll eine ausreichende Fläche für eine dem Standort angepasste, auch von außen zugängliche Gastronomie/Eventgastronomie geschaffen werden.
- Die im Arbeitskreis Bäder vorgestellten Architektenentwürfe dienen nur als Ideengeber und für eine grobe Kostenschätzung. Keines der vorgestellten Module eignet sich für die Umsetzung.

Grundlagen:
- FDP-Begehung des gesamten Bäderkomplexes unter fachkundiger Begleitung.
- Alle öffentlichen Informationen aus dem Arbeitskreis „Bäder“ der Stadtwerke.
- Die wirtschaftlichen Zahlen (Jahresabschluss der Stadtwerke).

Istzustand: (Stand vom 07.05.2018 (Begehung des Heljens-Bades)
- Die gesamte Gebäudesubstanz und technische Ausstattung (z.B. Wasseraufbereitung) ist in einen schlechten teilweise desolaten Zustand. Jährliche Notanstriche von Fassadenteilen und Ausbesserungsarbeiten durch das Bäderteam werten nur optisch das Freibad auf.
- Teile der Umkleiden und der Sanitäreinrichtungen des Freibades sind gesperrt, die noch geöffneten Gebäudeteile zeigen massive Spuren der Abnutzung. Der gesamte Bereich Sanitär/Umkleiden im Freibad ist zumindest in einem hohe Maße reparatur- und/oder sanierungsbedürftig.
- Ehemals öffentliche Terrassenbereiche sind für die Öffentlichkeit wegen der schlechten Bausubstanz gesperrt und nicht mehr zugänglich. Alle gepflasterten Wege und Treppenanlagen im Freibad müssen saniert werden (Unfallgefahr). Für Menschen mit Handycap ist es nur über Umwege möglich, zu den Becken des Freibades zu gelangen, von Barrierefreiheit keine Spur.
- Der Sprungturm ist noch in Gebrauch, jedoch entspricht dieser nicht mehr den aktuellen Anforderungen und Standards (z.B. der Aufstieg). Die Rutschenanlagen erfüllen zwar ihren Zweck, müssten aber den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Aktuell stehen Reparaturen in einem erheblichen Umfang an der großen Wasserrutsche an.
- Die alten Fliesenbecken im Freibad verlieren täglich nicht unerhebliche Wassermengen, die Becken müssten mindestens komplett saniert, wenn nicht eher komplett erneuert werden.
- Im Keller des Hallenbades sind „tragende Gebäudeteile“ zerstört. Ein Statiker analysiert aktuell den Schaden, provisorische Stützen sind eingebaut.
- Die Blockkraftheizwerke sind alt und in einem maroden Zustand, schon oft repariert worden, weitere Reparaturmaßnahmen scheinen zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr möglich.

Lösungsvorschlag:
- Die letzte Sitzung des Arbeitskreises „Bäder“ der Stadtwerke soll kurzfristig durchgeführt und die Ergebnisse umgehend bekanntgegeben werden.
- Mit den Ergebnissen des Arbeitskreises erfolgt im Haupt- und Finanzausschuss die Beratung und im Rat die Beschlussfassung über die Zukunft des „Heljens-Bades“.
- Als Ergebnis könnte ein prämierter Architektenwettbewerb herauskommen für den die Politik einen Ausschreibungstext mit X Kriterien für die Sanierung / Umgestaltung und/oder den Teilneubau / Neubau der Freizeit-, Sport- und Schwimmanlage am jetzigen Standort festlegt.
- Zeitgleich wird nach einer Fördermöglichkeit oder einem Sponsorenpool für ein solches kommunales und der Stadtentwicklung prägendes Großprojekt gesucht.

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